Fortführung der Betreiberschaft

Werden bestehende Verträge über die Betreiberschaft einer Kindertagesstätte gekündigt oder beabsichtigt die Stadt, den Vertrag nach Ablauf der Befristung neu auszuschreiben, sollte sichergestellt werden, dass der Träger mit seinem Angebot im Einzugsbereich des Landkreises bzw. der Stadt weiter berücksichtigt wird. Die Bedarfsplanung hat so zu erfolgen, dass den Wünschen der Erziehungsberechtigten und der Kinder gemäß ein plurales, vielseitiges Angebot an Kindertagesstätten zur Verfügung steht. Ausdrücklich bestimmt § 3 SGB VIII, dass eine Vielfalt von Trägern unterschiedlicher Werteorientierung und die Vielfalt von Inhalten, Methoden und Arbeitsformen bei der Planung berücksichtigt werden muss.

Wie erreicht man die Berücksichtigung gegen die Planung der Stadt?

Zunächst es erforderlich, dass ein Antrag auf Aufnahme in den Kindertagesstättenentwicklungsplan, manchmal auch nur schlicht Bedarfsplan genannt, gestellt wird. Der Anspruch auf Aufnahme in die Bedarfsplanung ergibt sich dann, wenn nachgewiesen wird, dass eine seit über drei Jahren bestehende Nachfrage gerade für diesen Träger vorliegt.

Weiterhin kann ein Antrag auf Fortführung der Betreiberschaft gestellt werden.

Aufnahme in die Bedarfsplanung

In einigen Teilen Deutschlands, beispielsweise in Niedersachsen, fallen die Aufnahme i